Landesgartenschau 2026

in Bad Nenndorf

Nachhaltigkeit & Ökologie

Welche Ideen haben Sie für die Durchführung einer ökologisch nachhaltigen LAGA?

19 Kommentare

  1. Prima, dass die LAGA 26 Ökologie und Klimaschutz als Ziel hat und nachhaltigen Mehrwert schaffen möchte.
    Gut wäre, wenn die Aussteller und Anbieter darauf hingewiesen werden, heimische, regionale Pflanzen anzubieten, die auch für Insekten einen Mehrwert haben.

    Wiesenpark:
    – Das Waldstück, in dem das Baumhaus-Hotel angedacht ist, ist eine vor ca. 20 Jahren angelegte Kompensationsfläche, die sich im Laufe der Jahre zu einem wertvollen Biotop entwickelt hat. Eine Verletzung oder Umwidmung dieser Fläche wäre nicht nachhaltig.
    – Der Spieplatz könnte an anderer Stelle nachhaltiger und von Familien besser genutzt werden. Beispielsweise auf der Wiese am Höhenweg in Kombination mit der Möglichkeit einer Schutzhütte oder auch Picknickplatz.

    Landschaftspark:
    – Durch Anpflanzung heimischer Sträucher als Hecken, ließe sich die von G.W. Homburg angelegte labyrinthartige Wegeführung wieder herstellen und wäre damit ein Beitrag zum Klima- und Artenschutz.
    – Für die Blickachsen (Punkte 9, 13 und 32 der Machbarkeitsstudie) müssten viele Biotopbäume gefällt werden. Unsere Bäume im Kurpark leisten Kühlung, Luftfilterung, Kohlenstoffbindung und bieten Nahrung und Lebensraum für unzählige Tiere vom kleinen Käfer über Singvögel, Eulen bis zu Fledermäusen. Zu Zeiten des Klimawandels zählt jeder Baum. Lasst sie bitte stehen. Um die Leistung einer 100jährigen Buche zu ersetzen, müssten 5000 junge Buchen gepflanzt werden!
    Die Ausblicke lassen sich sicherlich auch ohne Sichtachsen am Waldrand wunderschön in Szene setzen, ohne Biotope zu zerstören.

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  2. Es sollte eine Aktion entwickelt werden: „Bauerngarten statt Schotterwüste“ zur Umgestaltung der schon(viel zu häufig) vorhandenen Schottervorgärten.
    Das könnte mit Wettbewerben(Gartenstadt Bad Nenndorf), Anregungen, Biokohle und Pfanzen-Börsen unterstützt werden.

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  3. Für Laub, Grünschnitt und Gartenabfälle sollte eine Sammelstelle mit Pyrolyse-Anlage (als CO2-Senke) geschaffen werden, um Biokohle herzustellen.
    Die Gartenbesitzer könnten so im terra preta-Verfahren ihre Böden verbessern und die Humusbildung(ebenfalls CO2-Senke) ankurbeln. Das könnte mit einem jährlichen Wettbewerb zur Humusbildung noch öffentlichkeitswirksam unterstützt werden.

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  4. Für Laub, Grünschnitt und Gartenabfälle sollte eine Annahmestelle mit Pyrolyse-Anlage als CO2-Senke und zur Herstellung von Biokohle geschaffen werden, so dass alle Gartenbesitzer mit dieser Biokohle ihre Böden im terra preta-Verfahren verbessern können und die Humusbildung ankurbeln.
    Das könnte mit einem (jährlichen) Wettbewerb zu Humusbildung noch weiter unterstützt werden.

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  5. Der Streifen von Brennesseln an der Liegewiese entlang der Süntelbuchenallee sollte belassen und weiter ausgebaut werden, damit ein Quereinstieg in die Süntelbuchenallee vermieden wird. Hinweistafeln sollten die Bedeutung von Brennesseln thematisieren: „Ohne Brennesseln kein Tagpfauenaugen“
    Ein Bild vom Tagpfauenauge könnte auf allen Hinweistafeln im Gelände der LaGa als Symbol(zur Wiedererkennung und Aufmerksamkeit) angebracht werden

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  6. Um den Eingriff in der Natur auszugleichen (Verlust von Brut-und Schlafhabitaten) schlage ich vor den Trafoturm in Horsten
    zum Naturschutzturm umzubauen.

    Vorbild könnte der Entdeckerturm Langenholzen sein
    https://www.langenholzen.de/natur_entdeckerturm.php

    Ich finde, es albern darüber zu streiten wie klimaneutral oder nachhaltig die LAGA ist,
    sie kann nie klimaneutral noch nachhaltig sein, Beispiel: alleine schon beim Verlust eines einzigen 100-jährigen Baumes müsste man 2000 Jungbäume pflanzen.
    Die LAGA kann nur auf Klimafolgen hinweisen, die wir verursachen. Selbst Herr Resch oberster Klima und Umweltschützer gibt zu, sein Fußballdruck ist sehr schlecht, trotzdem erreicht die Deutsche Umwelthilfe viel beim Thema Klimaschutz.

    Klimaverhalten bewusstmachen, sollte das Ziel sein.

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  7. Spielplatz Wiesenpark
    Wie nachhaltig kann ein Spielplatz direkt neben der Nabu Oase sein?
    Wir hier nicht der Nachhaltigkeitsgedanke und die Naturschutzbemühungen nicht anerkannt.
    Für mich widerspricht der Spielplatz dort dem Nachhaltigkeitsziel der Landesgartenschau.
    Warum ein Spielplatz am entferntes von der Stadt?
    Wie wird sich die Nachnutzung des Spielplatzes vorgestellt?

    An den Pflanzungen im Wiesenpark wird sich zeigen, wie wichtig das Nachhaltigkeitsziel ist, gefüllte Rosen sehen gut aus, aber sind nicht nachhaltig.

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  8. Nachhaltigkeitsplatketten verteilen:

    Aufklärung der Besucher über nachhaltige Pflanzen durch die Verteilung von Nachhaltigkeitsplaketten für die Blühflächen und Beete
    Von einheimisch, regional, insektenfreundlich über züchterisch verändert, gefüllte Blühten für die Insektenwertlose pflanzen bis hin zu invasive Arten, welche in der freien Landschaft verboten sind. Meistens sehen sie Menschen nur die Schönheit der Blume und nicht den ökologischen Wert.
    Enkeltaugliches Wissen kann dadurch vermittelt werden.
    Damit das Sprichtwort nicht umgesetzt wird „Erst stirbt die Biene, dann der Mensch“

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  9. Als Naturerlebenisangebot hätte ich folgenden Vorschlag, mithilfe von LIFE-BOVAR der weltweit am meisten bedrohten Tierart, den Amphibien Lebensraum auf dem Gelände schaffen.
    Vielleicht können einige der 3000 geplanten Laichgewässer für die Zielarten auf dem Gelände angelegt werden.
    https://www.life-bovar.com/eu/life/
    Die Nähe zu zum zur Station in Hessisch Oldendorf dürfte hilfreich sein.

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  10. Eine Klimagartenfibel, ist wünschenswert:

    Die Klimaveränderung ist in Deutschland inzwischen deutlich an Veränderungen der zeitlichen Entwicklung von Pflanzen (Phänologie) ablesbar. Vor allem die Temperaturerhöhung führt zu zeitigerem Austrieb, Blüte und Fruchtbildung im Vergleich zu früheren Jahrzehnten.

    Der Anbau von Wein in Ohndorf macht dies sichtbar, aber auch andere Nutzpflanzen können wir im Garten anbauen, dies könnte in der Fibel aufgezeigt werden.

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  11. Ein großes ökologisches Problem ist, dass im Gartenbau weiterhin große Mengen torfhaltiger Substrate und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden
    https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/umweltgifte/Insektenfreundlicher-Garten-Giftfalle-BienenfreundlichePflanzen.pdf

    Als Vorbildprojekt sollte die Landesgartenschau bei Bepflanzungen bewusst darauf achten, dass diese frei von Torf und Pestiziden sind. Sowohl bei der Auswahl der eigenen Substrate als auch bei den Bezugsquellen für Pflanzen. Zudem sollte den Besucher*innen vermittelt werden, wie man im eigenen Garten ohne Torf und Pestizide auskommt.

    Etiketten „bienenfreundlich“, „Schmetterlingsmagnet“ etc. können willkürlich gedruckt werden. Häufig sind für die Artengruppen wertlose Ziersorten damit versehen. Hier sollte die Landesgartenshow mit Hilfe von Experten Stellung beziehen und tatsächlich für heimische Insekten besonders wertvolle Pflanzen zeigen und die ökologischen Zusammenhänge präsentieren

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  12. Ein Klimaerlebnispfad entwickeln: als Vorbild könnte der Klimaerlebnispfad Naturgut-Ophoven dienen,
    wobei die neuste Erkenntnisse mit einfließen sollten.
    Vielleicht in Zusammenarbeit mit dem Thueneninstitut

    https://naturgut-ophoven.de/klimaerlebnispark-2/

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  13. Wie Bäume unser Klima verbessern können, also mehr Bäume

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  14. Kein Leben ohne Wasser

    Nachhaltiges grünes Regenwassermanagement und grüne Infrastruktur

    Aufzeigen der Möglichkeiten des Regenwassermanagements im Garten und der Gemeinde.

    Menschen beeinflussen den natürlichen Wasserzyklus auf zwei wesentliche Arten:

    • direkt durch die Wasserentnahme, Wasserumleitungen, Kanalisierung und die
    mögliche Wasserverschmutzung

    • indirekt durch eine Änderung der Vegetation und das Verdichten und Versiegeln der
    Böden, durch Luftverschmutzung sowie das Schaffen von Hitzeinseln in Stadt und Land

    Ist ein Grundlagenthema, welches wir unseren Kindern und Enkelkindern wegen nicht außen vor lassen dürfen.

    https://www.naturimgarten.at/files/content/files/regenwasser.pdf

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  15. Nachhaltig bedeutet für mich eine sinnvolle Nutzung des Landschaftspflegematerials, welches während und nach der Landesgartenschau anfällt.
    Pfanzenkohle daraus herstellen und co² Zertifikate verkaufen
    https://youtu.be/tu4-KamBEzA

    Aufgreifen der UN Dekade „Wiederherstellung von Ökosystemen“ am Beispiel des Lückenschluss Bundeswildkatzenpfades in der Samtgemeinde,die Aue Biber und Fischotter gestalten und entsprechen präsentieren.

    Das Thema Boden aufgreifen und ein Schauweg bis 4 Meter in die Erde buddeln und erklären wieviel Leben im Boden ist.
    https://www.youtube.com/watch?v=DYwyIyaaYw8

    Thema Grundwasserneubildung aufnehmen, Steuerungsbeispiele von Felddrainage, beispiele von Wasserspeicher in Gärten.

    Querungshilfen B 65 für Klein und Großtiere schaffen.

    Naturgartenbeispiele https://naturgarten.org/

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